Mehr Sicherheit und Stabilität auf Österreichs Energiemarkt

15. November 2021, Wien

Erfolgreicher Marktstart: Energiebörse EXAA überträgt das Clearing und Risikomanagement an CCP Austria Die Central Counterparty Austria (CCP Austria) bietet als wesentliches Element der österreichischen Kapitalmarktinfrastruktur hochmoderne Clearing-Prozesse für alle an der Wiener Börse ausgeführten Wertpapiertransaktionen. Nun garantiert sie auch an Österreichs führender Energiebörse EXAA die ordnungsgemäße und transparente Abwicklung aller Transaktionen und bietet zudem ein […]

EXAA Abwicklungsstelle für Energieprodukte AG

Habeck: Ausbau Erneuerbarer in Deutschland wird Kraftakt

7. Dezember 2021, Berlin

Der künftige deutsche Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck (Grüne) hat den geplanten deutlich schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland als große Kraftanstrengung bezeichnet. Der Ausbau werde "nicht ohne Zumutung" zu haben sein, betonte er, es werde ein "Langstreckenlauf". Die neue deutsche Ampel-Regierung plant, den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 80 Prozent im Jahr 2030 zu erhöhen.

APA/dpa

Grüne Kritik an Weg zur Energiewende im Burgenland

7. Dezember 2021, Eisenstadt
Nur noch Photovoltaik-Anlagen bis maximal 20 Kilowatt-Peak (kWp) genehmigt
 - Stuttgart, APA/dpa

Die Grünen Burgenland haben Kritik am burgenländischen Weg zur Energiewende geübt. Dieser sei vor allem auf Großgrundbesitzer abgestimmt, während das Land und die Energie Burgenland bei Privatpersonen und Unternehmern, die sich beteiligen wollen, immer wieder auf der Bremse stehe, kritisierte Klubobfrau Regina Petrik. Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller betonte: "Es ist eine vertane Chance, um die Energiewende als Teil der Burgenländer zu sehen."

APA

Strom-Großhandelspreis doppelt so hoch wie vor einem Jahr

7. Dezember 2021, Wien
Gegenüber Vormonat Anstieg um 10,7 Prozent
 - Innsbruck, APA/THEMENBILD

Die Großhandelspreise für Strom haben nochmals ein neues Rekordniveau erklommen: Der von der Österreichischen Energieagentur vorausberechnete Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) für Jänner 2022 liegt um 10,7 Prozent höher als im Vormonat Dezember, gegenüber dem Vorjahr beträgt der Preisanstieg 104,6 Prozent. Für Dezember war noch ein Plus von 8,9 bzw. 83,7 Prozent gemeldet worden.

APA

APG steckt 3,5 Mrd. in Netzausbau bis 2032

6. Dezember 2021, Wien
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Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) will in den kommenden elf Jahren, bis 2032, rund 3,5 Mrd. Euro in den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur investieren. Dies entspricht etwa 17 Prozent jener 18 Mrd. Euro, die die E-Wirtschaft binnen eines Jahrzehnts in die Netze stecken will. Den Netzentwicklungsplan 2021 der APG mit insgesamt 46 Projekten, davon 14 neuen, hat die Regulierungsbehörde E-Control genehmigt, so der Netzbetreiber am Montag.

APA

Top Artikel der Woche

2020 so wenig Energieverbrauch wie seit langem nicht

26. November 2021, Wien

In dem von mehreren Lockdowns geprägten ersten Coronajahr 2020 ist der Energieverbrauch in Österreich um acht Prozent gesunken. Mit 1.053 Petajoule (PJ) lag der energetische Endverbrauch laut Statistik Austria auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie im Jahr 2003.

APA

Brüssel macht Erdgas und Atomkraft grün

1. Dezember 2021

Vor Entscheidung. EU-Wirtschaftskommissarin McGuinness will demnächst entscheiden, ob Atom- und Gaskraftwerke als „grün“ und klimaschonend gelten sollen. Damit würden EU-Fördertöpfe offen stehen Die Atomkraft feiert ein Comeback – und in Europa könnte sie demnächst sogar mit einem grünen Pickerl versehen werden. Motor hinter dem Betreiben, Nuklear-Energie als „nachhaltige Energieform“ einzustufen, die der Umwelt „keinen bedeutenden […]

Kurier

Thyssenkrupp: Lithium-Partner für „grünen Wasserstoff“

6. Dezember 2021, Essen

Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp geht zur Erforschung der Verwendung von "grünem Wasserstoff" bei der Lithiumproduktion eine Partnerschaft mit dem australischen Bergbauunternehmen Infinity ein. Die Kooperation starte mit einem Pilotprojekt in einer Thyssenkrupp-Anlage in Deutschland und könne später ins Infinity-Lithiumprojekt San José in Spanien integriert werden, so der Konzern mit Sitz in Perth. Lithium ist wesentlicher Bestandteil von Batterien für E-Autos.

APA/ag

Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz muss noch einmal umgeschrieben werden

23. November 2021, Wien

Es hatte sich bereits abgezeichnet, seit voriger Woche ist es klar: Die gesetzliche Basis für die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom in Österreich muss noch einmal durch das Parlament. Die EU-Kommission hat Teile des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) nicht akzeptiert – konkret bestimmte Punkte im Förderregime –, daher müssen sie verändert werden. Wann der neuerliche Beschluss mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit im Parlament erfolgen wird, ist noch offen. Dass es noch vor Weihnachten – etwa mit einem Initiativantrag – ist, gilt aber als eher unwahrscheinlich.

Aus dem zuständigen Klimaministerium hieß es am Mittwoch, der Notifizierungsprozess laufe gut und die Einwände aus Brüssel „kommen nicht unerwartet“. Wichtiger als die „kleinen Änderungen“, die die EU-Kommission von Österreich fordere – insbesondere wettbewerbliche Ausschreibungen –, sei die Freigabe des Gesetzeskonvoluts für zehn Jahre. Die großen Punkte seien alle durch.

Das EAG war vor dem Sommer nach zähen Verhandlungen mit den Stimmen der SPÖ im Parlament beschlossen worden. Es soll mit Förderungen von rund 1 Mrd. Euro pro Jahr den Weg für den Zubau von 27 Terawattstunden Ökostrom ebnen. Ein Teil des Gesetzes, darunter die Einrichtung von Energie und Bürgergemeinschaften, ist bereits in Kraft.

Salzburger Nachrichten

Kritik an fehlenden Umweltaspekten in der Agrarpolitik

6. Dezember 2021, Wien
Umweltschützer sehen Chance für mehr Tierwohl und Ökologie vertan
 - Münster, APA/dpa

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" vorab berichtet, soll ein Gesetz für eine klimafreundlichere Landwirtschaft in Österreich nur stark abgeschwächt zur Anwendung kommen. Statt dem geplanten umfassenden "GAP-Grundsätzegesetz" werde es - entgegen den Ankündigungen von Agrarministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) - nur Novellen bestehender Gesetze geben.

APA